Abrechnung Zahnmedizin
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Im Praxislabor hergestellte Zirkonkronen aus Kappen vom Fräszentrum

Bei der Abrechnung von im Fräszentrum bezogenen und weiterverarbeiteten Kronen oder Brücken muss zwischen Praxislabor und gewerblichem Labor unterschieden werden. In folgendem Beispiel hat eine Praxis zwei Zirkonkappen in einem Fräszentrum herstellen lassen. Das Scannen und Konstruieren sowie das Nacharbeiten und Verblenden der CAD-CAM-Elemente erfolgten im Praxislabor.

Eine geschichtete Zirkon-Krone ist eine computergefräste „Kappe“, welche in der Regel im Dentallabor hergestellt wird. In einem ersten Schritt wird eine Abformung von der Präparation genommen. Auf den danach hergestellten Modellen kann dann die Krone durch Scan- und Frästechnik im CAD-CAM Verfahren ohne Kaufläche hergestellt werden. Im Anschluss kann diese individuell mit Keramikmasse geschichtet und verblendet werden.

Geschichtete Zirkon-Kronen,  Zähne 22 und 23, Kappen im Fräszentrum durch Praxis eingekauft und im Praxislabor verblendet

Kassenpatient (gleichartige Versorgung)

Bei der Abrechnung ist darauf zu achten, dass die Kosten der eingekaufte Käppchen im Fräszentrum 1:1 an den Patienten weitergegeben werden müssen. Alle darüber hinaus erbrachten Leistungen wie Scannen, Konstruieren, Datentransfer und Aufpassen des CAD/CAM Elementes sind zusätzlich berechenbar. Als zahntechnische Position ist allerdings eine Krone als Leistung nicht daneben berechenbar.

BEL II

beb 97

Anzahl

Beschreibung der Leistung

Erklärung

001 0

 

3

Modell

Gegenbiss, Kontrollmodell, Situationsmodell

002 3

 

1

Verwendung von Kunststoff

z. B. Zeiser-Kunststoffplatte

005 1

 

1

Sägemodell

 

012 0

 

1

Mittelwertartikulator

 

 

0103

3

Modellsegment sägen

 

 

0104

2

Stumpf aus Superhartgips

 

 

0212

8

Dowel-Pin setzen

Der Dowel-Pin ist eine Art konfektionierter Modellstift, um reponierbare, einzelne Sägestümpfe von einem Sägemodell (Sägeschnittmodell) präzise in den Zahnkranz zurücksetzen zu können.

Der Dowel Pin wird in parallele Bohrungen im Zahnkranz mittels Sekundenkleber eingeklebt.

 

0213

2

Ausblocken eines Stumpfes

 

 

0216

2

Stumpf vorbereiten

 

 

0253

1

Split-Cast Sockel am Modell

 

 

0840*

2

Scan, Konstruktion und Datentransfer

eigene BEB-Nummer

 

0842*

2

CAD/Cam-Element aufpassen

eigene BEB-Nummer

 

2612

2

Mehrflächige Verblendung aus Keramik

 

 

2922

2

Krone/Inlay/Brückenglied aufpassen

 

 

2951

2

Individuell charakterisieren, Keramik

 

 

2965

2

Arbeiten unter dem Stereomikroskop

 

 

5306

2

Keramik konditionieren

Um ein Retentionsmuster für die definitive Befestigung zu schaffen, empfehlen die meisten Keramikhersteller (3M Espe, Straumann/Etkon, Ivoclar Vivadent, Sirona, VITA, Wieland) das Abstrahlen mit einem feinkörnigen Strahlmittel (Al2O3, 30 bis 100 μm-Korn, 1,0 bis 2,5 bar, 10 bis15 sec Dauer). Da auch hier die Gefahr einer mechanischen Überbeanspruchung mit Schädigung des ZrO2-Kristallgitters nicht ausgeschlossen werden kann, raten andere Unternehmen vorsorglich vom Abstrahlen ab (Heraeus, KaVo, Nobel Biocare) und empfehlen stattdessen eine adhäsive Befestigung (Monomer-Phosphat) für den innigen Kontakt zum Restzahn.

933 0

 

2

Versandkosten

 

Mat.

 

1

Halbfertigteil 1:1 an Patienten

 

Uwe Koch

Weitere Tipps finden Sie hier.