Besser kommunizieren – mit dem Hauptziel einer langfristigen
Kundenbindung – heißt größere Erfolgschancen!
Es ist jetzt eine ganz neue Situation entstanden, die die Laborinhaber
und Zahnärzte vor eine neue Herausforderung stellt. Diese war jedoch
abzusehen: Der Wechsel von „Sozialstaat“, Wohlfahrt, 100 %iger
Anspruchshaltung bei vollkommener Kostenübernahme durch Versicherungen
hin zu Eigenverantwortung, gesundheitlichem Selbst- und Kostenbewusstsein,
Abwägung der persönlichen Risiken und Möglichkeiten ist oft
abrupt verlaufen und war in einigen Phasen kaum vorhersehbar. Dieser Prozess
ist noch nicht abgeschlossen.
Der Bereich „Zahntechnik/Zahnmedizin“ spielt
innerhalb des Gesundheitswesens eine entscheidende Rolle. Nirgendwo fand die
Abkehr von veralteten Strukturen, die Ansprache des Kunden selbst,
die überfällige Trennung zwischen Notwendigem und Besonderem deutlicher
statt als hier. Das zahntechnische Labor ist durch ein hohes Maß an
Kreativität, Individualität und Flexibilität gekennzeichnet.
Es ist mit dem zahnärztlichen Partner viel näher am Kunden – den
Patienten – als Versicherungen und andere Entscheidungsträger.
Zahntechniker und Zahnärzte haben sich immer am intensivsten mit den
Problemen ihrer Patienten auseinandergesetzt und so die Bedürfnislage
kennen gelernt. Dies führte zu der Erkenntnis, dass schon immer der Wunsch
bei den einzelnen Bevölkerungsgruppen nach mehr Ästhetik, besserer
Ausstrahlung, mehr Zahngesundheit, einem überzeugenden Lächeln und
besserem Selbstwertgefühl bestand.
Zukünftig
gilt es, diese Bedürfnisse des „neuen“ Gesundheitsmarktes
abzudecken. Dafür ist es für Sie, als Inhaber eines zahntechnischen
Labors, unabdingbar, sich nach außen zu öffnen und eine professionelle
Pflege der Bereits-Kunden zu betreiben. Diese ist mit weit weniger Mühen – zeitlich
und betriebswirtschaftlich – verbunden als die Neukunden-Gewinnung in
einem durch hohe Mitbewerberzahlen gekennzeichneten Markt.
Unternehmen/Labore
müssen jetzt Bereitschaft zeigen: Bestehendes in Frage zu stellen, sich
Neuem zu öffnen und dies mit einem hohen Maß an Änderungswillen
und Durchhaltevermögen.
Eigenes Leistungsprofil erstellen
In der aktuellen Wettbewerbssituation gilt es, als einzigartiges
Dentallabor Attraktivität mit einem besonders interessanten Angebot auszustrahlen.
Sie müssen die Kernfrage „Warum soll eine Zahnarztpraxis mit Ihnen
zusammenarbeiten“ beantworten können, das heißt, einen konkreten
Nutzen und Vorteile für Ihre Kunden oder potentiellen Kunden herausstellen,
sodass diese zu einer Zusammenarbeit mit Ihnen motiviert werden. Denn nur
eine echte Differenzierung vom Wettbewerb und die kontinuierliche Schaffung
neuer Werte für Kunden ermöglichen Ihnen, auch in Zukunft als Gewinner
dazustehen!
Jeder erfolgreiche Laborinhaber konzentriert
sich auf die folgenden strategisch wichtigen Fragen:
| · | - Was macht unser Labor anders als andere? |
| · | - Was können wir besser als unsere Wettbewerber? |
| · | - Was wollen unsere Kunden heute und in Zukunft?
|
Dabei ist es von großer Bedeutung, im
Vorfeld festzulegen, was machen Sie im Labor beziehungsweise was machen Sie
nicht, wo sind Ihre Stärken und welche Leistungen bieten Sie zu welchem
Preis an. Nur so können im Vorfeld unattraktive und unwirtschaftliche
Arbeiten entlarvt werden.
Die Konzentration auf die
eigenen Stärken – was können wir besonders gut: Was können
wir besser als die anderen? Was bieten wir anderes als unsere Wettbewerber?
Somit können Sie Ihre Leistungsangebote (Service und Produkte) genau
auf Ihre Stärken und die Kundenbedürfnisse zuschneiden – und
dabei die eigene Fachkompetenz einbeziehen.
Konzentrieren
Sie sich auf ein leistungsstarkes Angebot, das die Wünsche und Erwartungen
genau definierter Patientengruppen möglichst umfassend abdeckt.
Dafür müssen Sie praktikable Wege finden, die es Ihnen
ermöglichen, Ihren Kunden und deren Patienten Ihre verschiedenen Leistungen
darzustellen und deren Nutzen zu verdeutlichen. Es gilt, mit Ihren Kunden,
Patienten zu überzeugen, ohne sie zu überreden – und ohne
dass der Beratungsaufwand Ihres Kunden erheblich zunimmt.
Vergessen
Sie dabei nicht, dass eine Leistung, die nicht bekannt und angeboten ist,
nicht nachgefragt wird und auch nicht verkauft werden kann.
Denken
Sie daran: Arbeiten Sie lieber an den richtigen Dingen, anstatt nur
die Dinge mit viel Mühe richtig zu machen.

Regelkreis der Kundenorientierung
Betrachten Sie Ihr Labor aus der „Hubschrauber
Perspektive“ und führen Sie Ihr Labor mit einer klaren Vision und
Strategie. Dazu muss sich zunächst die Denkweise in vielen Laboren ändern.
So muss beispielsweise die Laborführung bereit sein, sich mit Kunden-
beziehungsweise Marketingstrategien zu beschäftigen.
Laborstrategie
und Maßnahmen zur Sicherung des Markterfolges werden häufig in
Dentallaboren zu wenig beachtet. Eine Nachlässigkeit, die auf Dauer die
Existenz eines Labors gefährden kann. Für den Erfolg müssen
Laborstrategie und Marktaktivitäten Hand in Hand gehen. Ihre Aufgabe
ist es, unangemessene Marketingstrategien aufzudecken, das heißt, Problemlösungen
zu definieren und deren Ergebnisse zu überwachen. Aus den Ergebnissen
können Sie Konsequenzen ziehen und gegebenenfalls. Ihr Angebot erneut
formulieren oder neu gestalten (Bild 4)
Informationen über den Kunden und seine Bedürfnisse
beschaffen
Diese strategische Maßnahme erfordert eine neue Grundeinstellung:
den Kunden beachten und registrieren und damit den Blick für den Kunden
schärfen!
Viele Unternehmen können oder wollen
ihre Kunden nicht beachten und verstehen. Jeder hat sich schon einmal über
Firmen geärgert, die nicht zu erreichen sind, in denen sich niemand zuständig
fühlt, in denen man von Pontius zu Pilatus geschickt wird. Solche Erfahrungen
erschrecken die Kunden. Dadurch gehen viele Möglichkeiten verloren. Natürlich
gibt es gute Gründe dafür – man widmet sich in erster Linie
den produktiven Arbeiten … Aber davon erfährt der Kunde nichts,
sodass ihn diese Gründe auch nicht interessieren. Der Kunde ist vielmehr
ein treuloses Wesen geworden. Kauft heute hier, morgen da, zunächst vielleicht
auch gar nicht!
Vergessen Sie die Vorurteile über
Ihre Kunden und beginnen Sie, Ihren Kunden Aufmerksamkeit zu schenken.
Denn: Ihre Kunden sind ein lebendiger Teil des Geschäftes – kein
notwendiges Übel! Sie tun ihm keinen Gefallen, indem Sie ihn bedienen,
sondern er tut Ihnen einen Gefallen, wenn er Ihnen die Gelegenheit gibt, es
zu tun. Der Kunde muss zur wichtigsten Person in Ihrem Labor werden, unabhängig
davon, über welches Medium Sie mit ihm kommunizieren.
Behalten
Sie im Hinterkopf, möglichst eine langfristige Beziehung mit dem Kunden
anzustreben, weil dies die sicherste Gewähr dafür ist, herauszufinden,
wo der Kunde seine Prioritäten setzt, was er denkt und wie er handelt.
Mit diesem Wissen kann sich das Unternehmen/Labor dann nahezu optimal
darauf vorbereiten, die Anforderungen früher, schneller und besser als
andere zu erfüllen.
Kundenbedürfnisse und
Kundenwünsche ermitteln
Jeder Kunde hat Bedürfnisse
und Wünsche – Sie müssen sie nur erkennen!
Es
geht darum, analytisch zu erfassen, was genau im Kopf Ihrer Kunden vorgeht.
Die intensive und kontinuierliche Pflege der Beziehungen, der direkte
Draht zum Kunden ermöglicht Ihnen, zu erfahren, was der Kunde will.
Damit ein kundenorientiertes Managementsystem von Anfang an so
wirksam wie möglich aufgebaut wird, gilt es zu ermitteln, in welchen
Punkten Sie sich in Ihrem Kundenservice und in Ihrer Kundenorientierung noch
verbessern könnten:
- Wie zufrieden sind Ihre Kunden
mit Ihrer Laborleistung und Ihrem Kundenservice?
- Warum
sind Ihre Kunden zufrieden oder unzufrieden?
- Warum
wandern Ihre Kunden zu anderen Unternehmen ab?
- Was
sind die Gründe für Beschwerden und Reklamationen?
Diese
Informationen werden durch die Kundenbetreuung in regelmäßigen
Abständen ermittelt und bewertet. Die Kundenbetreuung ist Aufgabe der
Laborführung und bedeutet das aktive Zugehen auf die Kunden und deren
Mitarbeiterteams:
beispielsweise bei regelmäßigen
Praxisbesuchen (bei Abholung beziehungsweise Lieferung der Arbeiten; bei Einproben
oder der Eingliederung)
zum Beispiel durch gezielte
Nachfragen
und Kundenumfragen
Mit
den gewonnen Informationen wird es Ihnen gelingen, Ihre Kunden weiter zu individualisieren – ein
wichtiger Schlüsselfaktor zum begeisterten Kunden. Dabei gilt, je individueller
der Kunde durch das Labor behandelt wird, desto größer ist auch
die Chance, eine echte Kundenpartnerschaft zu festigen und damit das langfristige Überleben
und die Entwicklungsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.
Kundenkontakte identifizieren und gestalten
Ziel einer wirkungsvollen Kundenstrategie ist es, Mehr-Werte für
die Kunden vom ersten Kontakt bis zum Auftragsabschluss und darüber hinaus
zu bieten.
Jedes Unternehmen/Labor strebt eine „gesunde“ und
stabile Partnerschaft mit dem Kunden an – schließlich und letztendlich
gilt nach wie vor: gemeinsam den Patienten bestmöglich zu versorgen.
Mit anderen Worten bedeutet das: sich in die Welt des Kunden zu versetzen … mit
dem Ohr ganz nah am Kunden zu sein.
Sich in die Welt
des Kunden hineinzudenken, gelingt am besten durch regelmäßige
Kundenkontakte. Es ist von entscheidender Bedeutung, die einzelnen Kundenkontaktphasen
gründlich zu analysieren, um dann herauszufinden, ob jede einzelne Phase
auch für eine Intensivierung des Kundenkontaktes genutzt wird.
Es gibt in der Arbeitswelt kaum eine andere Situation, in der zwei
verschiedene Berufe und Bereiche in so hohem Maße von ihren individuellen
Kenntnissen und Fähigkeiten voneinander abhängig sind, wie der Zahnarzt
und der Zahntechniker beziehungsweise die Zahnarztpraxis und das zahntechnische
Labor mit ihren Mitarbeiterteams (Bild 5).
Daher ist
es besonders wichtig, jeden Kundenkontakt – von Planungsgesprächen
bis zum Auftragsabschluss und der Nachbetreuung – genau zu betrachten
und daraus Verbesserungspotentiale zu erkennen. Sie müssen alle Spielräume
ausnutzen und sämtliche Schnittstellen in Ihrer Zusammenarbeit mit dem
Kunden und dessen Team optimieren, denn Sie verkaufen nicht Ihre Leistung über
die Produkte, sondern über den Nutzen als Problemlösungen, der um
den Service als Mehrwert-Strategie ergänzt wird.
Unterbreiten
Sie Ihrem Kunden Konzepte und bieten Sie Unterstützung an: zielgruppenorientiert
für Ihre Partner, deren Mitarbeiter und die Patienten. Überlegen
Sie sich, welche Punkte für die Festlegung der Zusammenarbeit mit Ihrem
Kunden relevant oder wichtig sein könnten.
Bereiten
Sie sich auf jedes Kundengespräch sorgfältig vor. 90 Prozent des
Erfolgs liegen in der Vorbereitung! Nehmen Sie Ihre bereits geführte
Liste über die Kundenwünsche zum Gespräch mit und formulieren
Sie vorab für sich Ihr Gesprächsziel.

Kommunikation mit dem Kunden – die Schnittstelle
zur Zahnarztpraxis
Suchen Sie Übereinstimmungen Ihres Kunden
bei eindeutigen Punkten, in denen sich ziemlich sicher sind, dass er Ihren
Anregungen mit einem ‚JA’ zustimmen wird.
Zeigen
Sie ihm Ihr Interesse und Ihre Zuwendung. Fragen Sie ihn nach seinen Ideen
mit offenen Fragestellungen. Vergleichen Sie dabei stets, was Sie bereits
wissen und was Sie noch nicht wissen beziehungsweise erfahren sollten, um
die Wünsche und Bedürfnisse Ihres Kunden besser erfüllen zu
können. Wer fragt, der führt … und man erfährt
nur das, was man fragt!
Nach Ihrem Gespräch
ist es absolut notwendig, Ihren Kunden wissen zu lassen, dass Ihre ermittelten
Informationen ab sofort fester Bestandteil Ihrer Zusammenarbeit sein werden:
für eine erhöhte Effizienz, einen zusätzlichen Zeitgewinn und
zugleich für mehr Sicherheit.
Profitable Umsetzung der Kundenbedürfnisse in
die internen Laborprozesse
Spätestens jetzt muss die Frage gestellt werden: Wie setzen
wir unser theoretisches Wissen über die Wünsche der Kunden in durchdachte
und effiziente Laborprozesse um? Die größten ungenutzten Potentiale
liegen tatsächlich in der Erkennung der Wünsche und Bedürfnisse
Ihrer Kunden und indem Sie diese – auf eine profitable Art und Weise – besser
erfüllen.
Nur wer seine
Produktions- und Arbeitsabläufe kennt und beherrscht, kann richtige Entscheidungen
treffen. Einzig eine exakte Schnittstellendefinition führt zur Vermeidung
von Fehlern. Die Folge sind zufriedene Kunden und eine Gewinnsteigerung.
Im Labor muss eine reaktionsstarke Wertschöpfungskette
mit hoher Prozessqualität entwickelt werden. Eine direkte Kommunikationsfähigkeit
muss sichergestellt werden, damit Informationen aus der Kundenbetreuung unmittelbar
an die Verantwortlichen für Planung und Produktion übermittelt werden.
Dazu gehören nicht nur Daten, wie die Art der Arbeiten und Materialien,
sondern auch die Wünsche der Kunden in Bezug auf Qualitätsanforderungen,
Services sowie Verhaltensweisen (beispielsweise betreffend der Anforderung
eines Kostenvoranschlags oder der Festlegung der Auftragserteilung).
Die Auswertung und Umsetzung dieser Informationen
in greifbare Maßnahmen wird aber oft vernachlässigt, das heißt,
die Informationen werden im Unternehmen nicht systematisch gelenkt und an
den richtigen Stellen zur richtigen Zeit nicht optimal genutzt.
Um erfolgreich zu sein, muss man mit einer
Hand im Labor und mit einer beim Kunden sein, das heißt, die erbrachte
Leistungen und die Erwartungen der Kunden dürfen nicht auseinanderklaffen.
Labore, die einen herausragenden Qualitätsstandard versprechen und bewerben
und diesen nicht einhalten, leben recht gefährlich, da die Glaubwürdigkeit
des Unternehmens verfällt.
Um
Chancen zu nutzen und auf ständig wechselnde Gegebenheiten flexibel zu
reagieren und sich offen gegenüber spezifischen Kundenwünschen zu
verhalten, ist es erforderlich, die Strukturen, Produktions- sowie Arbeitsabläufe
zu überdenken und folgende Fragen zu beantworten:
| · | - Entspricht das Leistungsspektrum des Labors den
Kundenwünschen und bietet es einen besonders überlegenen
Kundennutzen (auch im Servicebereich)? |
| · | - Gibt es einen Austausch beziehungsweise eine Übereinstimmung
mit dem Kunden über fachliche Qualitätsstandards? |
| · | - Gibt es über die angebotenen Produkte und
Leistungen ausreichende Informationen? |
| · | - Sind nachvollziehbare Preisinformationen selbstverständlich? |
| · | -Können Sie zusichern – als Qualitätsgarantie – dass
Sie vor der Auftragsausführung prüfen, ob die ausgesprochenen
Kundenwünsche und auch die stillschweigend vorausgesetzten
Kundenerwartungen überhaupt erfüllbar sind? |
| · | - Sind die Fertigungsprozesse so gestaltet, dass
Fehler am Produkt weitgehend vermieden werden? |
| · | - Stellen laufende Qualitätsprüfungen
sicher, dass fehlerhafte Produkte zuverlässig erkannt werden
und eine versehentliche Auslieferung an den Kunden verhindert wird? |
Kundenzufriedenheit erfragen und analysieren
„Nichts ist ineffizienter
als etwas zu verbessern, was beim Kunden überhaupt nicht gefragt wird.“
Ein Beispiel hierfür sind die vielen Details, die Sie als
Laborinhaber bei Ihren Gesprächen mit Kunden über deren Zufriedenheit
mit einem Produkt erfahren und nicht konsequent umsetzen. Ebenso nachlässig
gehen viele Unternehmen mit Beschwerden um: der klagende Kunde wird als lästiger
Nörgler abgewimmelt oder so lange weiter verbunden, bis er entnervt aufgibt – und
zur Konkurrenz abwandert.
Wie
Sie aus unzufriedenen Kunden zufriedene Kunden machen
Nehmen Sie die Beschwerden Ihrer Kunden
nicht persönlich, sondern als positives Zeichen, dass Sie immer noch
Vertrauen in Sie setzen. So können Sie Reklamationen als Chance nutzen,
unzufriedene Kunden an Ihr Labor zu binden.
Kunden, die sich beschweren, haben meist ein tatsächliches
Problem. Daher ist es wichtig, dass Sie einen Kunden ernst nehmen, auch wenn
er nicht sachlich argumentiert, sondern seinen Emotionen freien Lauf lässt.
Versuchen Sie dann auf Beschwerden bewusst ruhig, sachlich und freundlich
zu reagieren und gegebenenfalls konkrete Einwände gegen diese zu äußern,
wenn sie Ihrer Meinung nach nicht gerechtfertigt sind. So sieht der Kunde
entweder ein, dass er sich geirrt hat oder er erkennt, dass er von Ihnen ernst
genommen wird. Kunden, die mit ihrer Reklamation nicht ausreichend beachtet
werden und sich ärgern, erzählen Ihre schlechten Erfahrungen im
Durchschnitt zwölf Mal weiter!