























Zahnersatz
Sind Prothesen für
Zähne, Zahnkronen, Zahn- und auch Kieferanteile zur Wiederherstellung
der Kaufunktion, der Phonetik und des kosmetischen Ausdrucks. Man unterscheidet
nach dem Umfang des zu ersetzenden Zahnhartgewebes und anderer Gewebe in Füllungen
(Inlays, Onlays, Pinlays), Kronenersatz (Teil-, Voll- und Stiftkronen), Brücken
(Ersatz von Zähnen und Zahngruppen), partieller (Ersatz von Zahngruppen)
und totaler Zahnersatz (bei Verlust aller Zähne); eine andere Unterteilung
erfolgt nach der Art der Befestigung im Mund in festsitzendem, bedingt abnehmbarem,
herausnehmbarem und kombiniertem Zahnersatz.
Zahnfleischmaske
Für den
Patienten abnehmbarer Ersatz von Zahnfleisch, z. B. zum Auffüllen von
weit offenen Zahnzwischenräumen.

Zahnfleischtasche
Ist ein Spaltraum
zwischen Zahn und Zahnfleisch, der durch Ablösung des Zahnfleischs vom
Zahn, mit Einwachsen des inneren Zahnfleischsaumepithels bei entzündlicher
Parodontopathie, entsteht. Man unterscheidet entsprechend der Ausdehnung:
die supraalveoläre Zahnfleischtasche, deren Taschenboden koronal vom
knöchernen Alveolarrand liegt, die intraalveoläre Zahnfleischtasche,
deren Taschenboden apikal vom knöchernen Alveolarrand liegt und die Pseudotaschen
oder gingivale Taschen, die durch entzündliche Schwellungen, ohne eine
apikale Verlagerung des Saumepithels, entstehen.

Zahnkrone
Ist der obere Anteil
eines Zahnes. Sie ist mit Zahnschmelz bedeckt, der härtesten im menschlichen
Körper vorkommenden Substanz. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die
künstliche Überkronung als Krone bezeichnet.

Zahnreplantation
(Zahnreimplantation);
bezeichnet die Wiedereinpflanzung eines oder mehrerer Zähne, die durch
ein Trauma aus ihrem Verband gelöst wurden. Da die Pulpa infolge fehlenden
Kreislaufanschlusses abstirbt, muss das Pulpagewebe entfernt und der Wurzelkanal
abgeschlossen werden. Der reimplantierte Zahn kann bei intaktem Periodontium über
Jahre funktionstüchtig bleiben.
Zahntechniker
Geschützte
Berufsbezeichnung für den vor der Handwerkskammer abgeschlossenen zahntechnischen
Lehrberuf mit 4-jähriger Ausbildungszeit. Persönliche Eignungsvoraussetzungen
sind Freude am künstlerischen Gestalten, ein ausgeprägtes ästhetisches
Empfinden und ein hohes Maß an chemischen und physikalischen Zusammenhängen
vor dem Hintergrund eines ganzheitlichen medizinischen Interesses.
Zahnverschiebung
Ist die Bewegung
eines Zahnes oder einer Zahngruppe durch kieferorthopädische Apparate,
als Kippbewegung (Drehachse liegt innerhalb der Zahnwurzel) oder als Parallelbewegung
oder körperliche Bewegung (die Achse der Bewegung liegt außerhalb
des Zahnes).
Zahnwanderung
Ist die spontane,
kontinuierliche Änderung der Zahnstellung, im Anschluss an die Extraktion
benachbarter Zähne in die Zahnlücke. Die Zahnwanderung antagonierender
Zähne in eine Zahnlücke des Gegenkiefers wird als Zahnverlängerung
(Elongation) bezeichnet. Physiologische Zahnstellungsänderungen einzelner
Zähne im Alveolarfortsatz, die hauptsächlich in zwei Richtungen
auftreten: nach mesial als physiologische Mesialwanderung und nach okklusal
während der Zahndurchbruchsphasen oder durch Abrasion veränderter
okklusaler Kontaktrelationen. Bei der physiologischen Zahnwanderung rücken
die Zähne durch den Zug der marginalen Fasersysteme nach mesial (physiologische
Mesialwanderung) und gleichen so den durch die Abrasion der Approximalkontakte
entstehenden Zwischenraum aus.
Zirkon
Auch "weißer
Stahl" genannter, hochstabiler High-Tech Gerüstwerkstoff für
Vollkeramikgerüste.
Zirkonoxid-Keramik (Zirkonkrone)
Ein
spezielles keramikähnliches Mischmaterial , das in Blockform als Halbfertigteil
für gefräste Rekonstruktionen in CAD/CAM- System verwendet wird.
Diese Keramik besitzt eine sehr hohe Biegefestigkeit, optimale Passgenauigkeit
und außergewöhnliche Festigkeit.

Zweizeiliges Implantat
Bezeichnet
man die auf den zeitlichen Ablauf der operativen Implantation bezogenen Konstruktionsformen.
Die zweizeitige Implantation sieht eine belastungsfreie Einheilungsphase vor,
bis die Suprakonstruktion aufgesetzt wird.
